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Hainpark: Barrierefrei, Inklusion, behindertengerecht?!

17.08.2020

Treppen als Barriere, Schlaglöcher und Kopfsteinpflaster als Stolperfallen - im Hainpark gibt es Bedarf der Verbesserung.

Positiv: Neue Wegestruktur am Hainweiher

Negativ: Stolperpflaster an der Walkmühle

UIn der Zeit der Renovierung des Botanischen Gartens und dem Gebiet um den Hainweiher sind einige Wege erneuert. Dabei ist auf Barrierefreiheit geachtet worden. Wenn jedoch genau geschaut wird, ist noch mancher Entwicklungsbedarf zu entdecken. Oder konkreter gesagt: Die Personen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, können die Stellen benennen, wo es im Hainpark nicht stimmt. Eine Aufgabenstellung für die Stadt, aber auch für den Bürgerparkverein.

Zum Beispiel der Übergang vom Mühlwörth/Schleuse 100 in den Hainpark: An der Walkmühle vorbei und über den Steg Walkspund in die Stengelallee gibt es dringend Änderungsbedarf der dortigen Bepflasterung: Mit dem historischen Kopfsteinpflaster in einer Weglänge von etwa 60 m ist dies z.B. für Personen, die für ihre Mobilität auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ein sehr unangenehmer Streckenabschnitt.

Die lokale Presse schreibt dazu: „Die Mühlwörth-Promenade ist ein Ort für Romantiker. Zwischen Altstadt und Stengelallee halten Pärchen Händchen, beobachten die Regnitz-Forellen, bewundern die barocke Villa Concordia – und verknacksen sich die Haxen. 

‚Hier besteht dringend Änderungsbedarf der dortigen Bepflasterung: Mit dem historischen Kopfsteinpflaster in einer Weglänge von etwa 60 Metern ist dies zum Beispiel für Personen, die für ihre Mobilität auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ein sehr unangenehmer Streckenabschnitt’, schreibt Leser Klaus R. aus Bamberg, der schon seit Jahren bei der Stadt darauf pocht, diesen Wegabschnitt doch bitte zu sanieren.“

Seit dem 1. August 2003 ist das Bayerische Behinderten-Gleichstellungsgesetz in Kraft. Ziel des Gesetzes ist es, „die Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen zu beseitigen sowie ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.“ Die Stadt Bamberg tituliert sich selbst, aktiv bauliche Behinderungen weitgehend zu vermeiden bzw. zu beseitigen. An diesem kleinen aber wesentlichen Teil einer Wegstrecke kann sich beweisen, wie ernst es der Stadt ist, sich entsprechend dieser Maxime offensiv zu widmen. So aktiv wie nun im Umfeld des historischen Bereiches der Alten Hofhaltung? Hier steht die Teilkorrektur der Bepflasterung vor einer Umsetzung.

 


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