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Wem gehört der Hainpark?

12.10.2020

"Die Benutzer der Grünanlagen ... müssen sich so verhalten, dass kein anderer gefährdet ..." ...und so weiter. Auszug aus der Satzung für Nutzung der städtischen Grünanlagen. Und die Realität?

"Unter die schönsten Spaziergänge der reizenden Gegend Bamberg gehört ohnestreitig der Spaziergang nach Bug und die Wäldchen und Gebüsche im oberen und unteren Mühlwörthe." So beschreibt Stephan Freyherr von Stengel, Planer des frühen Parkes, 1803 den Weg durch den uns heute vertrauten Hainpark. Das war in der Zeit noch vor der Erfindung der Laufmaschine, genannt Drasine, dem Vorläufer unseres heutigen Fahrrades.

 

"Spaziergang" ist hier das Stichwort, der Kontrapunkt dazu das Motto: "Bamberg die Fahrradstadt". Daraus ergibt sich die Formel für den Besuch des Hainparks: Gegenseitige Rücksichtsnahme - oder - amtliche Gebote für Nutzung oder Meidung bestimmter Wegstrecken im Hainpark?!

 

 

 

Nun legt eine Fraktion aus dem Stadtrat der Stadtverwaltung einen Antrag vor, "durch den Hainpark eine gut ausgebaute Fahrradachse anzulegen und im Gegenzug weite Teile der Wege dem erholungssuchenden Fußgänger zu überlassen". Der "Mobilitäts-Senat" hat diesen Antrag diskutiert. Ergebnis: So wie es ist, so ist es! Mehr dazu hier per "Klick".

 

 

 

Von Stengel empfahl in der damaligen Zeit, Verstöße gegen Verordnungen "mit einer dreymonatlichen Zuchthaus-Strafe unnachsichtlich zu belegen, ... und haben sich die sämmtlichen Gerichtsstellen unter der eignen strengsten Verantwortung pflichtschuldigst zu achten".

 

 

 

Da ist doch tunlichst das harmonische Miteinander vorzuziehen!

 

 

 

Hier von Stengels Schrift zur "Schonung der neuen Promenade im Mühlwörthe" per "Klick".

 

 

 


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