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Da waren Huftiere im Hainpark.

In nächster Nachbarschaft zum Holzpavillon des ehemaligen Hain-Cafés wurden Ziegen und Schafe zur Beweidung eingesetzt. Das Ergebnis?

Im Dickicht des eingezäunten Bereichs im Theresienhain hat Schäfer Andreas Walther im Auftrage der Garten- und Umweltämter sieben seiner Tiere ausgesetzt gehabt. Sie hatten die Aufgabe, als natürliche "Bodenpfleger" den Boden vom flächigen Aufwuchs, insbesondere der vermehrt auftretenden Spitzahhorn-Sämlingen, zu befreien. "Natur wider der Natur": Der Boden wird durch den Fraß der Tiere wieder geöffnet, um für den Auenwald typische Frühblüher zu fördern, so der Anspruch an diese Aktion. "Das ist eines der Erhaltungsziele, die mit der Ausweisung des Hains als europäisches Schutzgebiet (FFH-Gebiet/Natura 2000) vorgegeben sind," teilt das Umweltamt mit.

Weitere aufklärende Informationen dazu lesen Sie in der nachfolgenden amtlichen Bekanntmachung.

Die Beweidung in dem Areal am Holzpavillon ist unterbrochen. Sie soll zur gegebenen Zeit fortgesetzt werden, "um die nachtreibenden Schößlinge zu erwischen". So das Umweltamt. "Für ein Fazit ist es noch zu früh. Aber das Zwischenziel, die Spitzahorne verbeißen zu lassen, ist erreicht. Was vorher dichtes Ahorn-Gebüsch war, ist jetzt deutlich ausgelichtet." So kommentiert Dr. J. Gerdes, Naturschutzbeauftragter der Stadt Bamberg, das bisherige Ergebnis.

Fotos: Stadt Bamberg

03.07.2020

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