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Ehrenmal Josef Herd - herausgeputzt!

Hofrat Josef Valentin Herd (1837 - 1902) war von 1895 bis zu seinem Tode zweiter Bürgermeister der Stadt Bamberg. Ihm zum Gedenken wird der Förderer der "Hainanlagen" mit einem Findling geehrt. Standort: Rechter Regnitzarm, zwischen Jahnwehr und Heinrichsbrücke.

Der Gedenkstein ist versehen mit einer Inschrift graviert auf einer Bronzeplatte. Und diese Tafel hat über die Jahre Patina aufgenommen, die Inschrift war nun erschwert zu lesen. Das führte zur nachfolgender Kolumne im Lokalteil des "FT" - mit Folgen.

Kolumnen aus dem "FT" vom Juli 2021:

Annette Schreiber

Epilog.

Das Wirken Herd's in und für Bamberg ist nachhaltig: Zu sehen in der Altenburg im Rittersaal. Im Wandgemälde eines Ritterturniers trägt einer der Reiter die Züge des damaligen zweiten Bamberger Bürgermeisters - Josef Valentin Herd.

Auf Herd geht auch die Einrichtung des "Städtischen Albums" zurück. Beginnend 1872 legten die städtischen Gremien - wohl auf Betreiben des Rechtsrats Josef Valentin Herd (1837-1902) - ein "Städtisches Album" an. Es sollte fotografische Aufnahmen von Portraits von Mitglieder der städtischen Gremien, abzubrechenden Gebäuden und neu errichteten Gebäuden enthalten. Diese wurden von Herd mit umfangreichen Texten versehen, die er zum Teil aus seinen geschichtlichen Kenntnissen, zum Teil aus seiner Verwaltungstätigkeit schöpfte. Diese Texte bieten Einblicke in soziale, architektonische und wirtschaftliche Entwicklungen der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Quelle Stadtarchiv Bamberg

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